Festgeld und Einlagensicherung

Von Eric · Founder & Investment Lead, The Vision BankZuletzt aktualisiert am 2026-07-09✓ Fakten geprüft von Eric

Die Einlagensicherung ist das wichtigste Sicherheitsargument beim Festgeld. Wir zeigen, was sie tatsächlich schützt — und wo sie an ihre Grenzen kommt.

Kurz zusammengefasst

  • EU-weit einheitlich: bis 100.000 € pro Kunde und Bank.
  • Bei Gemeinschaftskonten: 100.000 € je Inhaber, also bis 200.000 €.
  • Wichtig: Sitz und Land der Bank prüfen — nicht nur Sprache/Marke.
  • Zusätzliche freiwillige Sicherungen bei deutschen Privatbanken.

So funktioniert die gesetzliche EU-Einlagensicherung

Jedes EU-Land betreibt einen Entschädigungsfonds. Fällt eine Bank aus, wird das Guthaben pro Kunde bis 100.000 € innerhalb weniger Arbeitstage erstattet — inklusive angelaufener Zinsen.

Was zählt zu den geschützten Einlagen?

  • Girokonten, Tagesgeld, Festgeld, Sparbücher.
  • Auf den Namen des Kunden geführt.
  • In EU-Währung oder eine Reihe weiterer Währungen.

Was NICHT geschützt ist

  • Aktien, ETFs, Fondsanteile (fallen unter das Wertpapier-Depot-Recht).
  • Zertifikate und strukturierte Produkte.
  • Kryptowährungen.
  • Guthaben oberhalb von 100.000 € (außer freiwillige Zusatzsicherung).

So diversifizieren Sie richtig

Bei Summen über 100.000 € verteilen Sie das Kapital auf mehrere Banken (idealerweise in verschiedenen Ländern), um die 100.000-€-Grenze pro Bank auszunutzen.

Häufige Fragen

Sind meine Zinsen mitgeschützt?
Ja, die bis zum Sicherungsfall aufgelaufenen Zinsen zählen mit — solange die Gesamtsumme unter 100.000 € bleibt.
Wie schnell bekomme ich mein Geld zurück?
Innerhalb der EU üblicherweise binnen 7 Arbeitstagen.

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Nächster Schritt

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