Effektivzins vs. Nominalzins beim Festgeld
Von Eric · Founder & Investment Lead, The Vision BankZuletzt aktualisiert am 2026-07-09✓ Fakten geprüft von Eric
Der Nominalzins steht groß auf jedem Angebot — der Effektivzins zeigt, was tatsächlich in Ihrer Tasche landet. Bei mehrjährigen Festgeldern kann der Unterschied deutlich sein.
Kurz zusammengefasst
- Nominalzins: der beworbene Jahreszins.
- Effektivzins: die tatsächliche Rendite p.a., inkl. Zinseszinseffekt.
- Bei Laufzeiten ≤ 1 Jahr sind beide meist identisch.
- Immer den Effektivzins zum Vergleich heranziehen.
Definition
Der Nominalzins ist der reine Zinssatz pro Jahr. Der Effektivzins berücksichtigt zusätzlich, wann und wie oft die Zinsen kapitalisiert werden — er drückt die Rendite standardisiert aus, sodass Angebote vergleichbar werden.
Wo der Unterschied entsteht
- Bei jährlicher Zinskapitalisierung: Nominal- ≈ Effektivzins.
- Bei monatlicher Auszahlung ohne Zinseszins: Effektivzins < Nominalzins.
- Bei mehrjähriger Kapitalisierung am Laufzeitende: Effektivzins > angezeigter Nominalzins (Zinseszinseffekt).
Fair vergleichen
Ein Angebot mit 3,00 % Nominalzins und jährlicher Auszahlung ist nicht identisch mit 3,00 % bei Endauszahlung mit Zinseszins — obwohl beide Werbezettel dasselbe zeigen. Fragen Sie immer nach dem Effektivzins.
Häufige Fragen
- Muss die Bank den Effektivzins nennen?
- In den Konditionen ja. Werbeanzeigen zeigen oft nur den Nominalzins.
- Wo finde ich den Effektivzins?
- In den Vertragskonditionen oder im PIB (Produktinformationsblatt) der Bank.
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Nächster Schritt
Vergleichen Sie Festgeld mit dem Yield-Programm von The Vision Bank und entscheiden Sie, was zu Ihrem Renditeziel passt.