Festgeld mit monatlicher Zinsauszahlung
Von Eric · Founder & Investment Lead, The Vision BankZuletzt aktualisiert am 2026-07-09✓ Fakten geprüft von Eric
Manche Banken bieten Festgeld, bei dem die Zinsen nicht am Ende, sondern monatlich ausgezahlt werden. Das ist attraktiv für Bezieher regelmäßiger Zusatzeinkünfte — hat aber Renditenachteile.
Kurz zusammengefasst
- Zinsen fließen monatlich auf das Referenzkonto.
- Keine Zinseszinsen — Rendite ist bei gleichem Nominalzins niedriger.
- Interessant für Rentner oder als planbare Einkommensquelle.
- Alternative: jährliche Auszahlung mit Zinseszins.
So funktioniert die monatliche Auszahlung
Die Bank berechnet die jährlichen Zinsen und zahlt 1/12 pro Monat auf Ihr Referenzkonto aus. Das Kapital bleibt bis zum Laufzeitende gebunden.
Rechenbeispiel: 100.000 €, 3 Jahre, 3,0 % p.a.
| Auszahlungsart | Zins pro Monat / Jahr | Endkapital |
|---|---|---|
| Monatlich (kein Zinseszins) | 250 € pro Monat | 100.000 € (Zinsen bereits erhalten) |
| Jährlich (Zinseszins) | ~3.000 € pro Jahr, reinvestiert | ~109.273 € |
Wann monatliche Auszahlung sinnvoll ist
- Als planbare Zusatzeinnahme in der Rente.
- Zur Deckung fester Ausgaben.
- Wenn Sie die Zinsen ohnehin verbrauchen wollen.
Häufige Fragen
- Ist monatliches Festgeld renditeschwächer?
- Ja — es fehlt der Zinseszinseffekt. Bei gleichem Nominalzins ist die Endsumme deutlich niedriger als bei jährlicher Auszahlung.
- Muss ich die monatlichen Zinsen versteuern?
- Ja, sie unterliegen wie alle Zinseinkünfte der Abgeltungsteuer.
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Nächster Schritt
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